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Wir lassen uns nicht aufhalten


Mit dem Wohnmobil ins Baltikum

Wir waren auch erst skeptisch! Aber jetzt – das Gegenteil.

Auf unserer jetzt über 3-jährigen Europarundreise war natürlich die Rundreise um die Ostsee irgendwie mit eingeplant, aber Bedenken tauchten doch immer mal auf. Als wir 2017 in Skandinavien unterwegs waren, haben wir immer wieder Wohnmobilfahrer getroffen, die diese Runde gefahren sind und die haben uns eindeutig die Angst genommen und empfohlen es auch zu machen.

Jetzt Mai und Juni 2019 haben wir es gemacht und können es auch ruhigen Gewissens weiterempfehlen!

Hier eine kleine Zusammenfassung wobei auch ein paar Sätze zu Polen zu sagen sind. Das gehört zwar nicht zum Baltikum, aber ist Ostseeanreiner und der Fahrt zum Baltikum liegt es im Wege.

Polen: Anfang Mai durch Polen zu fahren ist eindeutig zu früh. Die meisten Campingplätze sind noch geschlossen, sogar in den Bereichen wo man Tourismus erwartet. Wenn Sie geöffnet haben, werden viele gerade hergerichtet, was manchmal auch störend wirkt. Auf dem Weg um die Enklave Königsberg/Kaliningrad sind viele Stell- und Campingplätze weit ab von bewohnten Bereichen. Lediglich Suwalki hat uns gefallen.

Litauen: Wir sind relative zügig wieder zur Küste gefahren. Ein kurzer Abstecher ins hektische Kaunas wurde durch stille Ecken vor Klaipeda mit dem Blick auf die Kurische Nehrung ausgeglichen. Klaipeda selbst und Palanga waren auf ihre Art doch ruhiger trotz der belebten Tage. Dann ging es auch schon über die Grenze nach

Lettland: was für Möglichkeiten an Campingplätzen aber auch wo. Mancher Platz ist nur über Schotterpisten erreichbar oder über enge Zufahrten. Einige Plätze nur während der Sommerzeit. Freundliche, offene Leute, manchmal deutsch Kenntnisse fast immer englische.

Und dann als letztes Estland: erstmal Parkplätze alle zum Übernachten freigegeben, ausser es ist verboten. Viele kleine Campingplätze direkt am, ich sag mal Ufer – super. Städte mit Tradition wie Pärnu, Kuressaare und natürlich Tallinn.

Zusammenfassung für alle 3 baltischen Länder. Offene freundliche Länder. Keine Probleme mit Polizei und der Bevölkerung. Die englische Sprache beherrschen die meisten. Deutsche sind gefühlt überall willkommen. Wer gerne was essen und trinken will findet relativ preiswerte Restaurants, aber nicht überall. Die ländlichen Gegenden sind oft ohne diese Infrastruktur. Lebensmittel einkaufen kein Problem, Märkte suchen!

Unser Gesamtfazit: immer wieder und beim nächsten Mal nur die drei Staaten insbesondere dann mehr das Inland! Ich gehe davon aus, dass es da dann auch Schotterpisten geben wird, aber die kennen wir jetzt ja zu gut um einfach nein zu sagen.

PS.: Weitere kleine Berichte findet Ihr auch über die Startseite und Bemerkungen und Kommentare dürfen nicht nur in Facebook abgegen werden sondern auch hier drunter oder über das Gästebuch!

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